Konfliktmanagement 2018-08-25T16:38:44+00:00

Konfliktmanagement

Betriebliches Konfliktmanagement ist aktives Risikomanagement

Der Umgang mit Konflikten ist selten einfach. Schlecht ausgetragene Konflikte Kosten Energie, Zeit und Kosten. Sie hemmen Kreativität und behindern Innovation. Ohne Konflikte gibt es jedoch auch keinen Wandel. Gutes Konfliktmanagement ist der Schlüssel zu gutem Wandel und Fortschritten. Gutes Konfliktmanagement reduziert jedoch auch Kosten und veringert damit die finanziellen Risiken, als Folge ungergelter Konflikte.

Konfliktkosten können beziffert werden

Konflikte Kosten Arbeitszeit und Geld. Die Kosten von Konflikten lasssen sich heute verhältnismässig konkret beziffern. Sie sind, je nach Konfliktart und Grösse eines Unternehmen hoch. Die Konfliktkosten-Studie von KPMG bezifferte die Kosten wie  in einigen Beispielen folgt:

  • Projektausfall durch Konflikte zwischen Arbeitnehmern: jährlich mindestens 50’000 Euro.
  • Die Folgen von konfliktbedingten Krankheitsausfällen von Mitarbeitenden: in Betrieben mit weniger als 1’000 Mitarbeitenden bis zu 500’000 Euro

Hinzu kommen  Konfliktfolgekosten die aus entgangenen Aufträgen, unbesetzten Stellen, verlorenem Wissen durch Kündigung, … entstehen.

Konfliktkosten lassen sich senken

Konfliktkosten lassen sich über mehrere Massnahmen senken. Zu diesen zählen beispielsweise:

  • Konfliktcoaching durch innerbetriebliche Konfliktmanager
  • Mediation durch erfahrene Wirtschaftsmediatoren
  • Konflikt- und Kooperationstrainings für Mitarbeitende und Führungskräfte
  • Organisationsveränderungen als Lernerfolge aus bewältigten Konflikten
  • Konfliktkonzepte für Projekte
  • Aufbau eines innerbetrieblichen Konfliktmanagementsystems
  • Kontinuierliche Konfliktanalyse

Konfliktmanagement ist eine strategische Führungsaufgabe

Konflikte entstehen in Unternehmen häufig dann, wenn Unklarheit über die Richtung und Veränderung der Organisation herrscht. Also in klassischen Change-Situationen. Personalabbau, Kostenreduktion, Reorganisationen erzeugen Angst und Widerstand. Beides ist der Nährboden für Konflikte. Führungskräfte sind in diesen Situation gefordert Kommunikations- und Konfliktmanagementkompetenz zu zeigen.

Im Konfliktmanagement haben sie folgende Aufgaben: Konfliktprävention, Konfliktfrüherkennung, Konfliktanalyse, Konfliktdeeskalation und Konfliktlösung. Im Kommunikationsmanagement sind sie gefordert schnell, transparent, ehrlich und authentisch zu kommunzieren. Für letzteres stehen die Kommunikationsabteilungen beratend zur Seite. Für das Konfliktmanagement bieten sich innerbetriebliche Konfliktmanager an.

Engagement für die Ausbildung, Akkreditierung von Weiterbildung Konfliktmanagern

Aus Sicht der Schweizer Kammer für Wirtschaftsmediation SKWM ist es sinnvoll, Personen, die eine Konfliktmanagementausbildung absolvieren zu akkreditieren. Dadurch wird ein Qualitätsmassstab gesetzt.

Die SKWM anerkennt heute von ihr inhaltlich geprüfte Ausbildungen im Bereich “Betriebliches Konfliktmanagement”. Nach erfolgreicher Absolvierung dieser Ausbildungen erfolgt die Akkreditierung zum “Konfliktmanager SKWM”. Der Titel “KonfliktmanagerIn SKWM” garantiert anerkannte Qualitätsstandards im Bereich Konfliktmanagement. Er garantiert auch, dass diese Personen sich stetig weiterbilden und damit stets aktuelles Fachwissen und ausreichende Praxis besitzen.

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